Der Kreismusikverband Olpe e.V. sucht ab der Arbeitsphase 2018 eine(n)
Chefdirigentin/Chefdirigenten
für die musikalische Leitung des Kreisjugendblasorchesters, zunächst befristet für vier Arbeitsphasen.

Der Kreismusikverband ist die Dachorganisation der Musikvereine und Spielmannszüge im Kreis Olpe. Mit 54 Mitgliedsvereinen und ca. 4000 Musikerinnen und Musikern zählt der Kreismusikverband zu einem der größten Kreisverbände im Volksmusikverbund NRW. Das seit Jahrzehnten erfolgreich musizierende Kreisjugendblasorchester bildet das Aushängeschild des Kreismusikverbands Olpe e.V. Einmal jährlich kommen junge, motivierte und talentierte Jugendliche zusammen, um gemeinsam in einer Herbstarbeitsphase das Konzertprogramm zu erarbeiten. Im Jahr 2015 konnte das Kreisjugendblasorchester die Kategorie „Prima“ des renommierten Orchesterwettbewerbs „Flicorno d’oro“ in Riva del Garda am Gardasee gewinnen. Auch kann das Orchester auf eine Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Dirigenten Johan de Meij zurückblicken. Das musikalische Orientierungsniveau des Projektorchesters liegt im Bereich der gesetzten Oberstufe/Höchststufe.

Der Kreismusikverband Olpe e.V. sucht:

- eine(n) engagierte(n), ambitionierte(n) und teamfähige(n) Chefdirigentin/Chefdirigenten mit qualifizierter Erfahrung im Bereich der Ensemble-/Orchesterleitung
- Bewerberinnen/Bewerber mit Interesse an der perspektivischen Entwicklungsarbeit mit jungen Musikerinnen und Musikern
- blasmusikalischer Hintergrund vorteilhaft, jedoch kein Ausschlusskriterium

Wir bieten:


- lern- und innovationsfreudiges Orchester
- die Möglichkeit zur musikalisch/künstlerischen Weiterentwicklung
- angemessene Vergütung im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Kreismusikverbands

Weitere Informationen über das Orchester, sowie einen kurzen Einblick in die jüngere musikalische Vergangenheit bietet unsere Website www.kmv-olpe.de. Interessierte Bewerberinnen/Bewerber werden gebeten neben den üblichen Unterlagen wie Motivationsschreiben und Lebenslauf, ein Konzept vorzulegen aus dem hervorgeht, welche künstlerisch/pädagogische Richtung das Kreisjugendblasorchester in den kommenden vier Jahren einschlagen soll. Zusätzlich bitten wir um Ideenvorschläge für zwei Konzertprogramme. Wir dürfen die Bewerberin/ den Bewerber ebenfalls um die Angabe einer Honorarvorstellung bitten.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre Unterlagen bis zum 31. Mai 2017. Diese schicken Sie an den Kreismusikverband Olpe e.V., Geschäftsführerin Kathrin Stumpf, Sonderner Straße 7, 57462 Olpe.

Als Termine für ein mögliches Probedirigat sind vorgesehen: Samstag, 09.September 2017 und Samstag, 16.September 2017.



Platin Scala/ Philharmonie des Kreises Olpe

Stellungnahme des Kreismusikverbands Olpe e.V.


Sehr geehrter Herr Landrat Beckehoff,
sehr geehrte Frau Berling,
sehr geehrte Herren Fraktionsvorsitzende,


mit großer Verwunderung hat der Kreismusikverband Olpe e.V. - die Interessenvertretung der Musikvereine und Spielmannszüge im Kreis Olpe - über die Presse verfolgt, dass sich sowohl Kulturausschuss als auch Hauptausschuss des Kreises Olpe mehrheitlich entschieden haben, die Platin Scala mit einem Gesamtbetrag in Höhe von zunächst 60.000 Euro in den kommenden drei Jahren zu fördern.Der Kreismusikverband Olpe e.V. kann mit dieser Entscheidung, die der Kreistag am 12. Dezember 2016 vermutlich bestätigen wird, nicht einverstanden sein. Wir können nicht nachvollziehen, warum hier einer privaten Künstleragentur (vgl. http://www.platin-scala.com/?page_id=729) offensichtlich mehr finanzielle Ressourcen zur Verfügung gestellt werden als den zahlreichen ehrenamtlich tätigen musiktreibenden Vereinen im Kreis Olpe.


Wir respektieren Herrn Hesses jahrelange Arbeit für die Musik in unserer Region. Nichtsdestotrotz betreibt er hier eine Agentur, die Künstler temporär verpflichtet, mit Ihnen Verträge schließt und diese am Ende für die erbrachten Leistungen entlohnt, auch wenn die Platin-Scala hier unter der Rechtsform eines eingetragenen Vereins auftritt. Ergänzend hierzu möchten wir auf ein Interview mit Herrn Hesse in der WP/WR in dieser Woche hinweisen. Laut Vereinbarung verspricht sich der Kreis Olpe eine Philharmonie des Kreises Olpe zu etablieren. Genau das wird der Kreis Olpe aber laut den Aussagen von Josef Hesse nicht erhalten. Er gibt im Interview ganz klar an, weiter ein Orchester auf Abruf betreiben und weiter ca. 20 feste MusikerInnen unter Vertrag halten zu wollen. Wenn man davon die angegebenen acht Gesangs-Solisten abzieht, so erhält man ein Orchester von ganzen zwölf Instrumentalmusikern. Das hat mit der angegebenen Intention des Kreises Olpe ein Profi-Orchester unterstützen zu wollen eben nichts zu tun.


Der Kreismusikverband erhält eine jährliche Fördersumme in Höhe von ca. 5.000 Euro vom Kreis, zusätzlich wird auch das Kreisjugendblasorchester von der Kulturstiftung des Kreises Olpe gefördert. Allerdings ist diese Fördersumme mit Blick auf den Unterbau und die ehrenamtliche Arbeit, die in den 54 Mitgliedsvereinen von den ca. 4.000 Musikerinnen und Musikern betrieben wird, im Verhältnis verschwindend gering - sicherlich im Vergleich zu der von den beiden Ausschüssen beschlossenen Unterstützung der Platin-Scala in Höhe von jährlich 20.000 Euro.

Wir sind über alle Maßen irritiert, dass ein Projektorchester mit professionellen und bezahlten Musikern, das insbesondere eher auf Konzertreisen aus ist (in der Sitzungsvorlage wurden USA und Kanada genannt), in Ihren Augen offensichtlich einen höheren Stellenwert besitzt - zumindest wenn man es monetär betrachtet - als unsere Mitgliedsvereine, die für unseren Musik-Kreis Olpe in so vielen unterschiedlichen Situationen ein Aushängeschild bilden. Man denke nur an die unzähligen Konzerte, Auftritte, Schützenfeste, Orchesterpartnerschaften mit anderen Regionen und nicht zuletzt den erfolgreichen Auftritt unseres Kreisjugendblasorchesters am Gardasee im vergangenen Jahr. Insbesondere der zuletzt genannte grandiose Wettbewerbserfolg war beste Werbung für den Kreis Olpe. Darüber wird in unserem Landesverband und weit über die Kreisgrenzen hinaus noch heute gesprochen. Ist es nicht vielleicht sogar so, dass es sich bei diesem - unserem Kreisjugendblasorchester, in dem ausschließlich Jugendliche aus unserem Kreis musizieren, viel eher um das Orchester des Kreises Olpe handelt und genau diese Arbeit viel eher von der öffentlichen Hand Unterstützung finden müsste? Unsere Meinung: Sicherlich eher als die Platin-Scala.

Wir möchten mit unserer Stellungnahme die Arbeit von Herrn Hesse in keiner Weise in Frage stellen oder kritisieren. Gelebte Kultur bedeutet Vielfältigkeit - wir als Kreismusikverband freuen uns über eine facettenreiche Musiklandschaft in unserem Kreis, zu der seit Jahrzehnten auch die Platin-Scala gehört. Aber unserer Meinung nach braucht der Kreis Olpe keine eigene Kreis-Philharmonie. Als professionelles Orchester bietet die Philharmonie Südwestfalen mit Sitz in Hilchenbach ein interessantes, gleichwohl kulturell hochwertiges Programm an, das für Konzertbesucher aus dem Kreis Olpe in fahrbarer Nähe ist. Zudem trägt eben genau diese Philharmonie Südwestfalen unsere Region in ihrem Namen. Und die Qualität hat der Kreis Olpe ja bereits auch erkannt, denn eben dieses Orchester wird mit einem Konzert das Jubiläumsjahr des Kreises Olpe eröffnen.

Der Kreismusikverband unterstützt mit der Durchführung der D-Lehrgänge die Vereine vor Ort bei der Ausbildung der aufstrebenden jungen Musikerinnnen und Musiker, bietet Seminare und Weiterbildungen an und sucht zudem die Zusammenarbeit mit den kommunalen Musikschulen, damit unsere Musikvereine und Spielmannszüge auch in vielen Jahren noch für den "guten Ton" sorgen können. Das Leistungs-Niveau der Vereine in unserem kleinen Kreis Olpe ist vielbeachtet, das wollen wir trotz gesellschaftlichem Strukturwandel, Digitalisierung und Schulzeitverdichtung auch in Jahren und Jahrzehnten noch gewährleisten. Darum sollte in unseren Augen das Heranführen junger Menschen an die Musik in Ihrem Fokus liegen, nicht die Mitfinanzierung eines Projektorchesters mit professionellen MusikerInnen. In einer Zeit, in der einzelne Kommunen aufgrund ihrer Finanzengpässe über die Fortführung der eigenen kommunalen und öffentlichen Musikschulen nachdenken, erscheint uns diese Mitfinanzierung mehr als unangebracht, da eben auch diese Städte und Gemeinden Ihre Entscheidung über die Kreisumlage bezahlen müssen.

Wir möchten an Sie und die Kreistagsmitglieder einen Appell richten: Bitte überdenken Sie diese Entscheidung. Verwenden Sie diese finanziellen Ressourcen lieber für die Förderung der heimischen Musikszene. Bedenken Sie auch, dass zahlreiche Mitgliedsvereine beispielsweise während Veranstaltungen des Kreisjubiläums auftreten werden. Bedenken Sie weiterhin, dass auch der Kreismusikverband durch ein Gala-Konzert des Kreisjugendblasorchester im Oktober 2017 und durch ein Konzert des Landesspielleutekorps NRW zum Jubiläum des Kreises Olpe beiträgt - und dies ohne finanzielle Unterstützung durch den Kreis Olpe, eine Förderung in Höhe von 500 Euro für letztgenannte Veranstaltung wurde uns nicht gewährt.

Wir möchten Sie bitten: Unterstützen Sie die musiktreibenden Vereine vor Ort. Denn davon profitieren nicht nur einige wenige MusikerInnen und deren Zuhörerschaft, sondern alle BürgerInnen unserer schönen Heimat.


Mit freundlichen Grüßen


gez. Tobias Brömme


Vorstand und Beirat
Kreismusikverband Olpe e.V.




Kreismusikverband stellt Weichen für die Zukunft
Harry Vorselen als Gastdirigent des Jugendblasorchesters für 2017 verpflichtet

Der Kreismusikverband Olpe hat die Weichen für die Zukunft des Kreisjugendblasorchesters (KJBO) gestellt. Der renommierte Dirigent Harry Vorselen aus den Niederlanden wird im kommenden Jahr als Gastdirigent die musikalische Leitung des Orchesters übernehmen und mit dem KJBO das Jahreskonzert 2017 vorbereiten. Der Vertrag ist abgeschlossen und Harry Vorselen hat bereits erste Programmideen entwickelt.

 


Dirigent Harry Vorselen

Die Zusammenarbeit gilt zunächst  für ein Jahr, denn  2017 ist für das Kreisjugendblasorchester ein Übergangsjahr. Im Frühjahr 2017 wird der Kreismusikverband Olpe die Position des musikalischen Leiters für das KJBO ab 2018 ausschreiben. Mögliche Interessenten haben dann die Möglichkeit sich zu bewerben. „Neben den üblichen Unterlagen und Honorarvorstellungen sollte der Bewerber Konzeptideen für die nächsten Jahre erarbeiten und erläutern. Auch Bewerbungen von Dirigenten, die ein Orchester im Kreis Olpe leiten, sind dabei ausdrücklich erwünscht“, so Tobias Brömme, Vorsitzender des Kreismusikverbands.

Vorstand und Beirat werden aus den eingereichten Bewerbungen geeignete Kandidaten aussuchen und zu einem Probedirigat eingeladen. Die Probedirigate werden – wie mit Harry Vorselen bereits besprochen – im Rahmen der Herbstarbeitsphase 2017, also bei der Vorbereitung des Jahreskonzerts 2017, durchgeführt. Dann werden die Mitglieder des Orchesters entscheiden, mit welchem neuen Chefdirigenten sie in den nächsten vier Jahren arbeiten möchten. Der neue Chefdirigent wird dann erstmalig im Jahr 2018 das Kreisjugendblasorchester leiten.

Die Ausschreibung für die Position des Chefdirigenten wird Anfang 2017 auf dieser Website veröffentlicht. 

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800 Musiker spielen sich in die Herzen des Publikums

Kreismusikfest in Attendorn ein großer Erfolg 

Jury lobt große Qualität

Die Musikanten waren zufrieden, das Publikum sowieso und auch der Kreismusikverband Olpe als Veranstalter kann sich über ein sehr erfolgreiches Kreismusikfest in Attendorn freuen. Und vielleicht die wichtigste Erkenntnis: Der Kreis Olpe ist und bleibt eine Hochburg der Blas- und Spielmannsmusik im Land.

Am Samstag Morgen gab es noch skeptische Blicke in den Himmel, doch ab Mittag stand nicht mehr das kühle Wetter, sondern allein die Musik im Vordergrund. Bis 18 Uhr präsentierten sich auf dem Alten Markt und auf dem Klosterplatz im stündlichen Wechsel acht Blasorchester, zwei Tambourcorps und der Attendorner Fanfarenzug. Und schon bald waren die dunklen Wolken weggeblasen und die Darbietungen lockten mehr und mehr Publikum vor die beiden Musikzelte. „Es war eine gute Idee, das Fest mit dem Frühlingsfest in der Innenstadt zu kombinieren“, befand Landrat und Schirmherr Frank Beckehoff. Die Orchester boten die gesamte Bandbreite der Volksmusik von der traditionellen Marschmusik bis zu südamerikanischen Rhythmen. Perfekte Solovorträge wechselten mit sonorem Orchestersound ab und jeder Verein nutzte die Gelegenheit, sich vorzustellen und seine musikalische Qualität unter Beweis zu stellen. „Das war ein echtes Fest der Musik, ein Streifzug durch alle Genres, es hat Spaß gemacht dabei zu sein“, so Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil.

Der Musikverein Heid beim Wertungsspiel. 

 

Von dem bunten Reigen in der Innenstadt bekamen die Teilnehmer und das Publikum der Wertungsspiele in den St. Ursula-Schulen nichts mit. In den beiden Vortragsräumen konnte man eine Stecknadel fallen hören und die Anspannung der Musikerinnen und Musiker spüren. Monatelang hatten die sechs Blasorchester auf diesen Tag hingearbeitet. Jeder Verein präsentierte der dreiköpfigen Jury zwei selbst ausgewählte Stücke. Am Ende bekamen sechs Vereine ein sattes „sehr gut“. Für vier weitere Ensemble, den Musikzügen aus Heggen  (Kategorie 4 )und Ennest, der in der Kategorie 5 (Höchststufe) antrat sowie den Spielmannszügen aus Biekhofen (Kategorie 2) und Schönholthausen (Kategorie 3) vergaben die Wertungsrichter sogar das höchste Prädikat „hervorragend“.

Alles in allem waren die Wertungsspiele nicht nur Werbung für die Volksmusik, sondern einmal mehr ein klingender Beweis, wie gut die Orchester im Kreis Olpe aufgestellt sind. „Ein beachtliches Niveau“, konstatierten nach dem letzten Ton auch die Wertungsrichter. Wertungsrichter Werner Hoffmann lobte das Jugendorchester des Musikvereins Langenei. „Da bewegt sich richtig was, schade, dass nur ein Jugendorchester dabei war.“ Er ermutigte die Vereine die Chance solcher Wertungs- und Kritikspiele zu nutzen. Allein schon die Vorbereitung komme dem Verein zugute. Wertungsrichter Renold Quade: „Wir sind  hier, um zu helfen, auf die guten Dinge hinzuweisen und Tipps zu geben. Das Wichtigste ist der Blick nach vorn.“

Am Abend dann trafen sich Platzkonzert- und Wertungsspielorchester sowie ihre Fans in der gut gefüllten Stadthalle. Die Heimicker Musikanten unterhielten mit excellenter Egerland-Musik. Dann wurde es noch einmal spannend. Landrat und Bürgermeister präsentierten zusammen mit Tobias Brömme, Vorsitzender des Kreismusikverbands, die Ergebnisse der Wertungsspiele. Anschließend wurde ein großer Tag der Volksmusik noch gemeinsam kräftig gefeiert. Angesichts der prima Stimmung bilanzierte Attendorns Bürgermeister: „Es war wohl eine noch bessere Idee, die Veranstaltung am Tag des Bieres durchzuführen.“

 Musikzug der Feuerwehr Olpe beim Platzkonzert

Der Feuerwehr-Musikzug Olpe beim Platzkonzert auf dem Klosterplatz. 


Ergebnisse der Wertungsspiele:

 
Blasorchester:  

Musikverein Heid (Kategorie 4): sehr gut;
Jugendorchester Musikverein  Langenei (Kat. 2): sehr gut;
Musikverein Dünschede (Kat 4.): sehr gut;
Musikzug Brachthausen (Kat 4): gut;
Musikzug Heggen (Kat 4): hervorragend;
Musikzug Ennest (Kat. 5): hervorragend

Spielmannszüge:  

Spielmannszug Biekhofen (Kat, 2): hervorragend;
Flötenorchester Schöne Tone Hagen (Kat. 2) gut; Tambourcorps Dünschede (Kat.2 ): sehr gut;
Attendorner Fanfarenzug (außer Konkurrenz): sehr gut;
Spielmannszug Schönholthausen (Kat. 3): hervorragend;
The New Friendship (Kat. 2): gut;
Spielmanns „Glück auf“ Essen (Kat. 3): sehr gut.

Bekanntgabe der Wertungsspiel-Ergebnisse

Bekanntgabe der Wertungsspiel-Ergebnisse, vorn die Heimicker Musikanten.